Siegfried Hari DK9FN, Lebensstationen 1951-2016

Bild aus dem Jahr 1951 Ein Prachtkerl, mit 5,3 kg Lebendgewicht kommt 1951 der kleine Siegfried in Klein-Welzheim auf die Welt. Seinen Humor hat er von seinem Großvater Hári János von Oszlop geerbt.

Seine Nerven wie Drahtseile hat er trotz vieler Höhen und Tiefen bis heute erhalten. Ihn bringt nichts aus der Ruhe. Seine Schüchternheit hat er mit 18 verloren.

Schon früh liegt ihm die Weltkugel zu Füßen und wer wusste damals schon, dass er bis heute 70 Länder dieser Erde gesehen oder dort gearbeitet hat.
Bild aus dem Jahr 1956 1956 bereit zur Auswanderung nach Amerika. Umzugskisten sind schon gepackt und verzollt.

Doch Papa schickt ein Telegramm von dort, Mutti und Söhnchen bitte zu Hause bleiben, ich komme wieder zurück!

Wer weiß, vielleicht wäre er heute dort ein Millionär geworden.
Bild aus dem Jahr 1960 Wie es üblich war auf dem Lande, blieb auch ihm die Heilige Kommunion 1960 nicht erspart.

Örtliche Volksschule in Klein-Welzheim bis zur 5. Klasse.

Erste Kontakte mit seinen Verwandten väterlicherseits aus Ungarn.

Opa kommt mit Schaftstiefel und Pelzmütze zum ersten Mal zu Besuch nach Deutschland. Welch ein Stolz, mal einen anderen Opa zu haben als andere Kinder.
Bild aus dem Jahr 1969 Abschluß der Mittleren Reife 1967 an der Matthias-Grünewald-Schule in Seligenstadt. Anschließend eine Lehre als Lacklaborant in Offenbach.

Die Jugend beginnt, Führerschein und VW-Käfer, erste Freundin (Rosenmontag 1969) – na ja – nach ein paar Wochen war das Mädel dann spurlos weg (… Gruß heute nach Würzburg!). Ob man sich in diesem Leben noch einmal über den Weg läuft?

Nächstes Spiel, nächstes Glück. Geheiratet wurde dann 1972 im zaghaften Alter von 21 Jahren.

Bundeswehr 1971/72 als Tastfunker in Sontra/Nordhessen.

Amateurfunkprüfung 1972 (DK9FN) und 1998 (HA2EOW).
Bild aus dem Jahr 1974 1974 beruflicher Wechsel zu einem Frankfurter Chemiekonzern. Von Anfang an Laborforschung und Entwicklung von Kunstharzen für die Lackindustrie mit Außendienst zu Kunden und Behörden in alle Welt.

Karriere als Gruppenleiter und Einzelkämpfer in besonderer Mission in 70 Ländern.
Bild aus dem Jahr 1981 1977 Gewerbeanmeldung im Nebenjob für die Herstellung von Funkantennen und Kleinsendern.

Silberne Hochzeit 1997 gerade noch gefeiert, wer es nicht glauben will, paar Wochen später Koffer gepackt.
Bild aus dem Jahr 1992 Seit Juni 2001 neu verheiratet mit Ihrer Hoheit Maria von Bakony.

Gleich alles im Doppelpack erledigt nach 27 Jahren, auch den Job zur Konkurrenz gleich mitgewechselt.

Als Technischer Leiter waren es dann auch wieder 11 Jahre dort gewesen (bis 2011).

Peter DG1FK und Siegfried DK9FN haben 2010 die experimentelle Funkerwiese DLØWWF am Rodelplatz in Klein-Welzheim für Antennenmessungen und Fieldday in Betrieb genommen. Legendär sind nach getaner Arbeit die gemütlichen Lagerfeuer mit kulinarischen Spezialitäten mit frischen Forellen aus der Mauergasse. Ein Ohrenschmaus sind die abendlichen Erzählungen von Peter am Lagerfeuer, die wie Grimm `s Märchen niemals enden wollen.
Bild aus dem Jahr 2016 Man wird älter und noch ruhiger. Ab 2012 tätig als Berater für eine Firma für Kunstharze in Neuwied am Rhein. Heute noch wohnhaft in Seligenstadt und am Plattensee / Ungarn.

Mit Erreichen der gesetzlichen Altersgrenze wohlverdienter Ruhestand ab 1. November 2016.

Die Antennenproduktion der HARI-Antennen in Seligenstadt geht dennoch kraftvoll weiter. Das sichert Arbeitsplätze von 6 lang verdienten Mitarbeitern.
Bild aus dem Jahr 2016 Siegfried und Maria Hari
Bild vom Haus 2016 Das kleine Häuschen am Plattensee seit 2005 „Insel der Erholung“, Weinberg und Obstplantage verbindet ihn mit der Natur.

Neben dem Amateurfunk-Hobby eine entspannende Alternative.

Mit Hühner und Gänse halten wird es wohl nichts. Wer wird sie dann füttern?

„Ein Mann ohne Humor ist wie eine Frau ohne Mann“
(Baron Hári János von Oszlop, gelebt 1890-1973)